Fenster-Wärmeschutz

Hochgedämmte Fenster erhöhen den Wohnwert und schaffen Behaglichkeit. Große Fenster oder Türflächen aus Glas sorgen für Helligkeit, garantieren angenehmes Wohnen und Arbeiten bei genügend Tageslicht.Die Verglasung ist zu einem hoch wärmedämmenden Bauteil geworden, das dem Isoliervermögen des Mauerwerks immer näher kommt bzw. bereits entspricht. Mit der Angleichung der Oberflächentemperaturen der Verglasung an die übrigen Bauteile entfallen die lästigen Zugerscheinungen in Fensternähe. Die Räume können besser genutzt werden und die Behaglichkeit nimmt deutlich zu.

Moderne Fenster bieten Wärmeschutz und Hitzeschutz

Um die Behaglichkeit und das Wohlbefinden im Raum optimal zu erreichen, sollten die Temperaturen von Raumluft, Scheibenoberfläche und und Wandoberfläche möglichst nahe beieinander liegen. Diesen Anspruch erfüllen die heutigen hochgedämmten Scheiben.
Ob Winter oder Sommer, Sie erreichen mit Ihren neuen Fenstern Wohlfühltemperaturen im Innenraum zwischen angenehmen 22–24 °C . Ein Ug-Wert von 1,1 bis 1,2 W/m2K bei 2-fach Isoliergläsern und 0,5 W/m2K bei 3-fach Isoliergläsern ist heute Stand der Technik. Sie setzen die Energiekosten herab.

ENEV 2014/2016 schreibt vor!

Wussten Sie, dass Fenster, die vor 1995 verbaut wurden, als energetisch veraltet gelten und dass die Energieeinsparverordung  Folgendes vorschreibt?

Höchstwerte der Wärmedurchgangskoeffizienten bei erstmaligem Einbau, Ersatz und Erneuerung von Bauteilen in Wohngebäude und Zonen von Nichtwohngebäuden mit Innentemperaturen mindestens 19°C bei Fenster und Fenstertüren 1,3 W/(m²·K)!

Bei Fenstern und Fenstertüren, Dachflächenfenstern mit Sonderverglasungen
( Schusshemmend, Schallschutz, Brandschutz ) liegt der Wert bei 2,0 W/(m²·K).

Was sind U Werte bei Fenster und Türen?

Der U-Wert – früher  K-Wert beschreibt die Wärmedurchlässigkeit eines Außenbauteils (Fenster, Wand, Dach …); je kleiner der U-Wert, desto besser die Dämmeigenschaft.
 
Uf = Uframe= Wärmedämmwert der Rahmen und Flügelprofile
Ug=Uglazing= Wärmedämmwert der Verglasung
Uw=Uwindows= Wärmedämmwert des ganzen Fensters (Glas & Rahmen)

Glasaufbau

Jeder verbaute m² Wärmeschutzglas schützt unsere Umwelt nachhaltig. Möglich wird dies durch die Einsparungen bei Heiz- und Kühlkosten die zu einer erheblichen CO2-Reduzierung führen. Wärmeschutzgläser erfüllen somit heute eine wichtige Aufgaben. Sie sollen Licht in Ihre Räume einlassen und gleichzeitig Wärme im Raum halten und Hitze nicht in den Raum gelangen lassen. Wie kann das miteinander gehen?

Der Ug- Wert - je niedriger so besser!

Der Ug-Wert gibt an, wie viel Energie aus einem Raum durch das Glas nach außen abgegeben wird, gemessen in Watt durch Quadratmeter mal Kelvin. Von einer modernen Wärmeschutzverglasung wird heute mindestens ein Ug-Wert von 1,1 bis 1,2 W/m2K bei 2-fach Isoliergläsern verlangt. Im Neubau sollten Sie immer ein 3-fach Isolierglas  0,5 W/m2K einsetzen.
Damit ist die Verglasung zu einem hoch wärmedämmenden Bauteil geworden, das dem Isoliervermögen des Mauerwerks immer näher kommt bzw. bereits entspricht. Mit der Angleichung der Oberflächentemperaturen der Verglasung an die übrigen Bauteile entfallen die lästigen Zugerscheinungen in Fensternähe. Die Räume können besser genutzt werden und die Behaglichkeit nimmt deutlich zu. Um die Behaglichkeit und das Wohlbefinden im Raum zu erreichen, müssen Raumluft-Scheibenober- und Wandoberflächen-Temperaturen möglichst nahe beieinander liegen.

Was beeinflusst einen Ug-Wert?

  • Anzahl und Breite SZR
  • Wärmeleitung der Luft bzw. des Glases im Scheibenzwischenraum (SZR)
  • Füllung SZR (Luft, Argon, Krypton)
  • Anzahl Wärmedämmbeschichtungen
  • Wirksamkeit der Beschichtungen (Emissionsgrad) je kleiner, desto besser.Der Ug-Wert gibt an, wie viel Energie aus einem Raum durch das Glas nach außen abgegeben wird, gemessen in Watt durch Quadratmeter mal Kelvin. Die EnEV 2009 verlangt für Glas Ug-Werte von 1,1 W/m²K. Diese Werte unterbietet Semco Klimastar mit Ug-Werten bis zu 0,5 W/m²K und setzt damit neue Maßstäbe im Klimaschutz und beim Energiesparen.  

Was ist ein g-Wert? Je höher so besser!
Niedriger g-Wert, hoher Wohnkomfort: Der g-Wert gibt den Energiedurchlass der Sonneneinstrahlung von außen nach innen in Prozent an. Je höher der g-Wert, desto mehr Sonneneinstrahlung wird über die Verglasung als Strahlungswärme im Winter nach Innen abgegeben. Das ist bei grossen Glasfassaden besonders wichtig, da Kosten eingespart werden können und die Fenster  als passive Heizelement genutzt werden können.

Und im Sommer?  Ein niedriger g-Wert (um 0,4) ermöglicht es, die im Sommer eingebrachte Sonnenenergie zu beschränken. Die Räume bleiben länger kühl.

Beschichtung
Seit Jahren werden Floatglasscheiben mit lichtdurchlässigen, wärmereflektierenden Schichten vergütet. Einfachverglasungen, die bis Mitte der 70er Jahre üblich waren, verursachten hohe Wärmeverluste (Ug = 5,8 W/m2K) und sollten unverzüglich ausgetauscht werden. Mit dem verstärkten Einsatz von Isoliergläsern ( unter dem Namen Theromipnae bekannt) wurden verbesserte Ug-Werte von 3,2 W/m2K erreicht. Erst die Koppelung der Isolierglastechnik mit der Weiterentwicklung der Dünnschicht-Technologie für das transparente Beschichten des Glases ermöglichte eine weitere Halbierung der Energieverluste.
Silberbeschichtete Wärmeschutzgläser werden in der Fachsprache als LowE“ Gläser bezeichnet und erreichen heute einen Ug-Wert von 1,1 W/m2K . Low-Emissivity = niedrige Emissivität = niedrige Wärmeabstrahlung.

Je niedriger der Emissionsgrad einer Beschichtung ist, desto wirkungsvoller ist das Isolierglas in Bezug auf die Wärmedämmung. Dadurch ist einerseits die Durchlässigkeit für das Licht der Sonne gegeben, auf der anderen Seite wird das Emissionsvermögen der Glasoberfläche wirkungsvoll verringert.

Durch die Beschichtung wird aus der Glas – Emissivität von 87 %, die metallische Emissivität von bis zu 3 % erreicht. Damit wird der Strahlungsaustausch praktisch vollständig unterdrückt und somit reduziert sich der Ug-Wert des Zweifach-Isolierglases von 3,0 bis auf 1,3 W/m2K. U-Wert beeinflussende Faktoren
Hochvakuum-Magnetron-Beschichtungsverfahren
Weltweit hat sich das Hochvakuum-Magnetron-Beschichtungsverfahren durchgesetzt. Die Beschichtungen bestehen aus mehreren Metall- und Metalloxid-Schichten von 1/10 bis 1/100 Nanometer Dicke, welche in einem elektromagnetischen Prozess im Hochvakuum (1 Millionstel bar = 10-3 bar) nach einander aufgetragen werden.

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Technische Daten

UG Werte Glastyp
> 6,0 W/(m2K) Einfachglas gebaut bis Ende 70er Jahre
3,0 W/(m2K) Isolierglas (Doppelglas) ab 1994
bis 1,3 W/(m2K) 2-fach Wärmeschutzglas ab 1995
bis 1,1 W/(m2K) 2-fach Wärmeschutzglas heute
bis 0,5 W/(m2K) 3-fach High-Tech- Wärmeschutzglas heute

Wärmeschutz-Glas -bis-0,5-kw

Mit dem GAYKO High-Tech-Wärmeschutzglas erreichen Sie allerbeste Werte. Der Dreischeibenaufbau mit Argongasfüllung erzielt den hervorragenden Ug-Wert von 0,5 W/(m2K) und ist damit sogar für Passivhäuser geeignet. Für diese Verglasung eignet sich aufgrund der höheren Bautiefe der Fenstertyp GAYKOKLIMA Passiv, d.h. das Fenster hat eine Bautiefe von 90mm ist ist hochwärmedämmend.

Folgende Faktoren beeinflussen den Ug-Wert der Isolierglasscheibe:

  • Anzahl und Breite SZR
  • Füllung SZR (Luft, Argon, Krypton)
  • Anzahl Wärmedämmbeschichtungen
  • Wirksamkeit der Beschichtungen (Emissionsgrad)


Wie kommt es zum  "Schwitzen" von Isoliergläsern?
Der Einsatz von modernen, hochdämmenden Isoliergläsern führt jedoch im Herbst und Frühjahr zu einer möglichen Bildung von Kondensat auf der Außenoberfläche des Glases. Sie tritt meistens am frühen Morgen bei besonders hoher Luftfeuchtigkeit der Außenluft auf. Diese Erscheinung hat in der Natur den Namen „Tau“. Aufgrund der guten Wärmedämmung des Isolierglases sinkt die Oberflächentemperatur der Außenscheibe unter die Taupunkttemperatur der Außenluft, und es bildet sich Kondensat . Dieser Kondensatfilm verschwindet in der Regel mit den ersten Sonnenstrahlen bzw. sobald die Glasoberfläche wieder wärmer wird als die angrenzende Luft. Die Kondensatbildung, sowohl auf der Raum- als auch auf der Außenscheibe, ist physikalisch und klimatisch bedingt.

Wärmeschutzglas-bis-1,1-kw

Um den Wirkungsgrad der Energieeinsparung auch schon bei 2-fach Glas zu verstärken wird bei modernen Gläsern heute mit einer hauchdünne Metallschichten von 1/100.000 mm = 100 nm auf das Glas aufgebracht. Diese Edelmetall-Wärmeschutzschicht senkt somit das Emissionsvermögen von εn 87 % auf εn 3 %.
Das Verfahren ist unter dem Namen „LowE“: = niedrige Wärmeabstrahlung bekannt. Die Transparenz des Glases bleibt dabei erhalten. Durch die Beschichtung wird aus der Glas – Emissivität von 87 %, die metallische Emissivität von bis zu 3 % erreicht. Damit wird der Strahlungsaustausch praktisch vollständig unterdrückt und somit reduziert sich der Ug-Wert des Zweifach-Isolierglases von 3,0 bis auf 1,3 W/m2K.
Dabei spielt es keine Rolle, wo die Edelmetallschicht positioniert ist .Wird zudem die Luft im SZR durch das Edelgas Argon ersetzt, das über eine geringere Wärmeleitfähigkeit verfügt als Luft, sinkt der Ug-Wert zusätzlich um 0,2 auf 1,1 W/m2K.

Wie kommt es zum  "Schwitzen" von Isoliergläsern?
Der Einsatz von modernen, hochdämmenden Isoliergläsern führt jedoch im Herbst und Frühjahr zu einer möglichen Bildung von Kondensat auf der Außenoberfläche des Glases. Sie tritt meistens am frühen Morgen bei besonders hoher Luftfeuchtigkeit der Außenluft auf. Diese Erscheinung hat in der Natur den Namen „Tau“. Aufgrund der guten Wärmedämmung des Isolierglases sinkt die Oberflächentemperatur der Außenscheibe unter die Taupunkttemperatur der Außenluft, und es bildet sich Kondensat . Dieser Kondensatfilm verschwindet in der Regel mit den ersten Sonnenstrahlen bzw. sobald die Glasoberfläche wieder wärmer wird als die angrenzende Luft. Die Kondensatbildung, sowohl auf der Raum- als auch auf der Außenscheibe, ist physikalisch und klimatisch bedingt.

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Wäremschutzglas-bis-1,3-kw

Um den Wirkungsgrad der Energieeinsparung auch schon bei 2-fach Glas zu verstärken wird bei modernen Gläsern heute mit einer hauchdünne Metallschichten von 1/100.000 mm = 100 nm auf das Glas aufgebracht. Diese Edelmetall-Wärmeschutzschicht senkt somit das Emissionsvermögen von εn 87 % auf  εn 3 %.

Das Verfahren ist unter dem Namen „LowE“: = niedrige Wärmeabstrahlung bekannt. Die Transparenz des Glases bleibt dabei erhalten. Durch die Beschichtung wird aus der Glas–Emissivität von 87 %, die metallische Emissivität von bis zu 3 % erreicht. Damit wird der Strahlungsaustausch praktisch vollständig unterdrückt und somit reduziert sich der Ug-Wert des Zweifach-Isolierglases von 3,0 bis auf 1,3 W/m2K. Dabei spielt es keine Rolle, wo die Edelmetallschicht positioniert ist .Wird zudem die Luft im SZR durch das Edelgas Argon ersetzt, das über eine geringere Wärmeleitfähigkeit verfügt als Luft, sinkt der Ug-Wert zusätzlich um 0,2 auf 1,1 W/m2K.

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Warme Kante

Als "Warme Kante" wird bei Mehrscheiben-Isolierglas ein Rand bezeichnet, bei dem der Abstandhalter zwischen den Glasscheiben aus Materialien mit geringer Wärmeleitfähigkeit besteht. Nicht nur über das Glas verliert das Fenster Wärme, sondern auch über den Randverbund und das Fensterprofil.
Mit dem Abstandshalter "Warme Kante“ wird der Verlust im Randverbund der Scheiben auf ein Minimum reduziert.
Die "Warme Kante“ verhindert hier zuverlässig die Bildung einer Kältebrücke und verbessert so den Verlauf der Isothermen wesentlich. Die Oberfläche des Glases behält auch im Randbereich dieselbe Temperatur, wie z. B. in der Mitte.
Durch die Verschiebung des Taupunktes wird so Kondensat- und Schimmelbildung wirksam vermindert. Die „Warme Kante“ ist Standard bei allen GAYKO 2-fach-Wärmeschutz-Verglasungen mit Ug 1,1 W/m2K, für die Super-Wärmeschutz-Dreifachverglasung ist sie optional erhältlich.

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Kondensat auf den Außenflächen von Isoliergläsern

Der Einsatz von modernen, hochdämmenden Isoliergläsern führt jedoch im Herbst und Frühjahr zu einer möglichen Bildung von Kondensat auf der Außenoberfläche des Glases. Sie tritt meistens am frühen Morgen bei besonders hoher Luftfeuchtigkeit der Außenluft auf. Diese Erscheinung hat in der Natur den Namen „Tau“. Aufgrund der guten Wärmedämmung des Isolierglases sinkt die Oberflächentemperatur der Außenscheibe unter die Taupunkttemperatur der Außenluft, und es bildet sich Kondensat . Dieser Kondensatfilm verschwindet in der Regel mit den ersten Sonnenstrahlen bzw. sobald die Glasoberfläche wieder wärmer wird als die angrenzende Luft. Die Kondensatbildung, sowohl auf der Raum- als auch auf der Außenscheibe, ist physikalisch und klimatisch bedingt.

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Rechnen Sie Ihre Energiekosten selber aus!

Wer sparen will, muss was tun, am besten sofort.
Bei einer Ölpreissteigerung von jährlich 5 % errechnet eine Studie der dena (Deutsche Energie Agentur) dramatische Geldverluste für denjenigen, der sein Eigenheim nicht saniert. Wo innerhalb der kommenden 10 Jahre eine unsanierte Immobilie noch 41.000 Euro für Heizung und Warmwasser verschlingt, würden bei einem nach Niedrigenergiehaus-55-Standard modernisierten Eigenheim nur noch 8.000 Euro Energiekosten anfallen. Im Jahr 1990 kostete der Liter Heizöl 0,19 € , die beigefügte Tabelle zeigt die Steigerung des Heizölpreises der vergangenen 3 Jahre auf. Im Jahr 2012 fängt die Kurve beim Preis von 0,90 € an.

 

 

 

 

 

Sie finden den Energiekosten-Rechner unter der Seite unseres Lieferanten Gayko.

 

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